Dieses Jahr waren wir wieder in Altleiningen und diesmal
hatten wir Glück: wir durften für unsere Proben
den großen Saal oben unterm Dach benutzen, dort
hatten wir viel Platz für die Arbeit an "Toms Traum".
Vor der ersten szenischen Probe werden nochmal eifrig die Noten studiert:
Das sollen die gefährlichen Traummonster sein?
Die sehen so nett aus...
"Wir rühren schnell, wir rühren fix einen leck'ren Träume-Mix"
"Wir kochen hier mit allen Tricks..."
"Ich höre schon aus dem Geköchel ein ganz verdächtiges Geröchel!"
Die Schulklasse bei "Schlafwandeln im Zahlenraum"
Tom (Lukas) und der Traumelf (Kerstin) und der ganze Chor
Die Traummonster sehen immer noch nicht wirklich gefährlich aus...
Tom (Lukas), Traumelf (Kerstin) und Lisa (Jana)
(die Flasche ist unsere Mikrofon-Attrappe)
Hm, wenn der Traumelf später mal fliegen soll, müssen wir noch viel üben...
Und hier noch der Bericht von Daniela, der sogar im Altriper Amtsblatt veröffentlicht wurde:
Chorfreizeit in Altleiningen vom 23.03.-25.03.07
Einige Eltern hatten sich zum Taxi-Dienst bereit erklärt, daher
trafen sich der Haupt- und der Jugendchor der Rheinfinken am Freitag, den
23. März um 16 Uhr am Reginozentrum zur Abfahrt nach Altleiningen.
Nach der versetzten Ankunft der „Taxis“ wurden die Zimmer im Foyer der
Jugendherberge mit langem Hin und Her eingeteilt. Schließlich kamen
alle mehr oder weniger zufrieden in ihre Zimmer, um noch vor dem Abendessen
auszupacken. An diesem Wochenende wollten wir die musikalische Einstudierung
in den Montagsproben zu unserem Musical „Toms Traum“ (geschrieben von Gerhard
Meyer, der auch unser vorletztes Musical „Leben im All“ schrieb) mit den
szenischen und tänzerischen Proben vertiefen. Das Musical handelt
von Tom, der sich in seinen Träumen mit einem fiesen Taxi, in der
Schule mit ein paar bösen Jungs und seinem Mathelehrer und außerdem
noch mit dem ersten Liebeskummer herumschlagen muss. Die vielen tollen
Lieder aus dem Stück (die uns Christiane Schmidt, unsere nette und
witzige Chorleiterin mit viel Spaß beibringt), lassen einen an manchen
Tagen einfach nicht in Ruhe, denn sie verfolgen einen andauernd als Ohrwurm.
Nach dem Abendessen hatten wir um 19 Uhr die erste Probe. Die geplante
Nachtwanderung musste in dieser Freizeit leider wegen des schlechten Wetters
ausfallen. Eigentlich sollten wir Großen wegen der Jüngeren
ab 22 Uhr leise sein, allerdings funktionierte das am ersten Abend nicht
so wirklich, so dass es einige Zeit dauerte, bis die Betreuer uns zur Ruhe
gebracht hatten.
Der Samstag, der anstrengenste Tag des Wochenendes – wie wir Großen
bereits aus Erfahrung wussten - bestand eigentlich fast nur aus Proben:
morgens und nachmittags der Hauptchor und dazwischen die Solisten und Solisten-Gruppen.
Die Großen vom Jugendchor hatten es besonders anstrengend, da die
meisten von uns im Musical eine Solistenrolle und zusätzlich noch
die Proben des gesamten Haupt- und Jugendchors hatten. In der probenfreien
Zeit konnten sich die Sängerinnen und Sänger nach eigener Lust
und Laune beschäftigen (hatten also Freizeit) oder sie malten unter
der Anleitung von Fr. Schmidt und den anderen Betreuern (Fr. Benfer, Fr.
Stöckel und Hr. Schuhmacher) Requisiten für das Musical oder
einfach nur Sachen zum Thema Ostern für Zuhause. An diesem Abend veranstalteten
wir wie in jeder Chorfreizeit einen „Bunten Abend“. Dieser startete um
19 Uhr, wobei die Leute vom Jugendchor erst eine Stunde später dazu
stießen, weil sie mit Beginn des Spieleabends noch Probe hatten.
Wie immer war es sehr lustig bei Spielen wie Obstsalat, „Mörder mit
Zublinzeln“ und „Veränderungen erkennen“.
Anschließend konnten alle ihren Abend nach eigener Gestaltung
ausklingen lassen. Für die Kids und Teens ab 10 gab es noch einen
Film über einen Kinderchor (Die Kinder des Monsieur Mathieu), den
sie mit den Betreuern und Christiane anschauen durften. Trotz der vielen
Proben hatten wir zwischendurch viele Pausen, so dass wir an diesem Abend
zwar erschöpft, aber nicht überarbeitet waren. Nachdem die Nachtruhe
endlich eingetreten war, konnten sich auch die Betreuer zurückziehen.
Als am nächsten Morgen alle etwas verschlafen, bedingt durch die
Zeitumstellung (und diverser kleiner Partys…), zum Frühstück
kamen, wurden wir noch daran erinnert, dass um neun Uhr die Zimmer ausgeräumt
sein mussten. Bis 11 Uhr hatten wir noch mal eine Chorprobe und dann eine
Stunde Pause, weil Christiane den im Musical mitwirkenden Mathelehrer Herrn
Klein (übrigens auch im echten Leben ein Mathe- und Musiklehrer) vom
Bahnhof abholen musste. In dieser Zeit haben einige das Musical auf eigene
Faust mit der CD und viel Spaß zusammen durchgesungen (eher gegrölt)
und anschließend mit guter Musik ein bisschen Disco gemacht. Nach
dem Essen war dann noch Zeit, das erste Mal die Szenen mit dem Mathelehrer
zu üben, der das richtig gut hinkriegte und zu dem Spaß
in der letzten Probe an diesem Wochenende kräftig beitrug. Den Tischdienst
nach dem Essen haben die Zimmer nach eingeteiltem Plan erledigt. Ganz besonders
möchte ich noch die vielen fleißigen Jungs erwähnen, die
bei uns mitsingen. Ein guter Chor braucht auch Jungs und gerade in unserem
Musical gibt es viele typische Rollen, die für Mädchen nicht
gerade geeignet sind. Unsere Jungs machen ihre Sachen wirklich gut!
Auf jeden Fall hat es uns allen wie immer sehr gut gefallen, wir hatten
viel Spaß und auch die Neuen und Jüngeren haben das Wochenende
ohne Heimweh gut überstanden.
Wer auch mal auf einer lustigen Chorfreizeit dabei sein möchte
oder einfach nur mehr über Tom und seine Träume wissen will (denn
mehr wird heute nicht verraten!), sollte unbedingt zu unserer Aufführung
am 24. Juni 2007 ins Regino-Zentrum kommen. Natürlich freuen wir uns
auch sehr über neue Sänger, der beste Einstieg ist dann wieder
nach den Sommerferien, wenn wir mit dem neuen Programm beginnen…
Daniela Müller